RIESENKRISTALLE

PLANGGENSTOCK

DER FUND VON 2005

IN BILDERN

DER FUND VON 2008

IN BILDERN

PORTRAIT

Elio Müller

Aufgewachsen in Silenen im Kanton Uri, hat Elio Müller schon früh seine Faszination für die schroffe, karge Urner Bergwelt und deren verborgene Schätze entdeckt. Das Interesse an Kristallen wuchs bereits in jungen Jahren zu einer Leidenschaft heran. Er lernte, Kristalle zu „riechen“, aber auch sie als kostbares und einzigartiges Werk der Natur zu respektieren. Ein guter Strahler darf nicht gierig werden, er muss grosszügig sein, Ausdauer und Interesse mitbringen sowie innovativ sein. All diese Eigenschaften hat sich Elio Müller bereits in seiner Jugend angeeignet.
Er freut sich über jeden Fund aufs Neue und ist dankbar für die Schätze der Natur. Ob ein Winzling mit filigranen Spitzen oder ein Riesenkristall aus der Göscheneralp – die Faszination Kristall lässt ihn nicht mehr los.

 

Seit 2008 betreibt Elio das Kristallsuchen während der Sommermonate als Beruf. Zusammen mit Franz von Arx sucht er in der vielversprechenden Kluft am Planggenstock (Göscheneralp UR) nach Kristallen. Gleich zu Beginn ihrer gemeinsamen Arbeit durften sie dort Kristalle finden, welche den Sensationsfund von 2005 in Sachen Grösse der Kristalle sogar übertraf (siehe Sensationsfund 2005 und Sensationsfund 2008).

 

Ausser am Planggenstock, wo nur von Juni bis zum ersten Schnee im Herbst gearbeitet werden kann, ist Elio auch in anderen Gebieten im Kanton Uri auf Kristallsuche. Einige seiner Fundstücke bietet er auch zum Verkauf an. Von September bis Mai arbeitet der gelernte Maurer bei einer grossen Baufirma im Kanton Uri.

 

 

VERKAUF

Als passionierter Strahler, der im ganzen Kanton Uri unterwegs ist, durfte Elio Müller schon viele wunderschöne Kristalle und verschiedene Mineralien wie Rosafluorite und Adulare finden. Jeder Fund hat seine eigene Geschichte. Oft werden Kristalle auch unter speziellen Umständen geborgen.

 

Wenn Sie auf der Suche sind nach einem einzigartigen Geschenk von hohem symbolischem Wert – nach etwas, das über Millionen Jahre im Verborgenen gewachsen ist und nun in vollkommener Schönheit erstrahlt – dann werden Sie bei Elio Müller fündig.

 

Er verfügt über kleine und grosse Exemplare von Bergkristallen und verschiedene Mineralien in allen Preislagen und auf Wunsch auf einem Holzsockel montiert. Sie sind geeignet für Sammler, Sportveranstalter, als Kundenpräsente, Vereinspreise, Geburtstagsgeschenke oder einfach für alle, die das Aussergewöhnliche lieben.

 

Nehmen Sie unverbindlich mit Elio Müller telefonisch oder schriftlich Kontakt auf, wenn Sie eine persönliche Beratung wünschen oder Fragen haben. Vielen Dank für Ihr Interesse.  >> Kontakt

 

KONTAKT

Bergkristalle Müller GmbH

Elio Müller, Strahler

Magigenstrasse 2a

6460 Altdorf

 

Telefon +41 79 674 96 53

info@bergkristalle-mueller.ch

Impressum:

Gestaltung und Konzept (April 2015):

Copyright by: Charlotte Germann

www.charlotte-germann.ch

Texte:

Elio Müller, Angel Sanchez,
Charlotte Germann

Bilder:

Robert Bösch, 2008

Elio Müller

Franz von Arx

Paul von Känel

DIE KRISTALLSUCHE

BILDERGALERIE

« Im Innern der Urner Alpen schlummern Schätze, die seit Jahrmillionen im Verborgenen gewachsen sind – diese wunderschönen Steine ans Licht holen zu dürfen, ist für mich ein Geschenk von unschätzbarem Wert. »

Elio Müller

Riesige Bergkristalle – Steine von bis zu 1,20 m Länge, sechskantig, glasklar und von atemberaubender Schönheit – wurden vor dem Fund am Planggenstock 2005 (siehe Sensationsfund 2005) wohl kaum gefunden, oder zumindest nicht dokumentiert. Kein Wunder, denn die Kristalle befinden sich tief verborgen im Fels. Ohne das Ansetzen mit schwerem Gerät und einer ordentlichen Portion Arbeitsmotivation kommen Kristalle von solchem Format nicht ans Tageslicht. Ausserdem braucht es nicht nur ein gutes Gespür sondern man muss auch viel harte Arbeit und Entbehrungen auf sich nehmen.

 

Gerade deshalb ist das Strahlen am Planggenstock etwas ganz Besonderes für Elio. Von Juni bis in den Herbst hinein verbringt er seine Arbeitstage zusammen mit Franz in der Kluft. Die körperlich harte Arbeit, Staub, Dreck, Kälte und die „einsame Zweisamkeit“ verlangen den beiden alles ab. In der Strahlerszene gibt es nur wenige, die solche Strapazen auf sich nehmen. Doch die Gefühle, die entstehen, wenn der Bohrer mit der Spitze in eine Kluft einbricht und der Blick auf eine Kristallhöhle fällt, sind mit Worten nicht zu beschreiben. Diese riesigen Kristalle, welche über Jahrmillionen in der Dunkelheit im Innern des Berges schlummerten, zum ersten Mal im Sonnenlicht glänzen zu sehen, ist eine einzigartige Belohnung. Deshalb geht die hoffnungsvolle Suche weiter.

 

 

Der Sensationsfund von 2005

Um die Geschichte vom Fund der Riesenkristalle vom Planggenstock zu erzählen, muss man weit zurückschauen:

 

Als 1993 Franz von Arx und Paul von Känel in den Granitfelsen des Planggenstocks Anzeichen einer Kluft entdeckten, ahnten sie noch nicht, dass sich ihr Strahlerleben bald für immer verändern würde. Der Eingang zur Kluft musste aber zuerst zugänglich gemacht werden. In mühsamster Schwerstarbeit zerkleinerten sie die herumliegenden, abgebrochenen Felsbrocken und räumten so rund 150 Kubikmeter Fels auf die Seite. Bald kamen erste Quarzkristalle und karmesinrote Fluorite zum Vorschein. Einige Jahre später stiessen sie dann auf 100 Kilogramm schwere Kristalle. Dies sollte jedoch nur ein „kleiner Vorgeschmack“ auf das sein, was ihnen der Berg in den nächsten Jahren offenbarte…

 

2005, nach über 12 Jahren harten Schaffens und unzähligen Arbeitsstunden, brach der Bohrer in eine Kristallhöhle ein, die den beiden Strahlern den Atem raubte. Hier, rund 33 Meter im Felsinnern, lagen Kristalle von einer Grösse und Schönheit, wie man sie seit Menschengedenken nicht gesehen hatte. Die ganze Mühe, die schweisstreibenden Wochen und Monate im Berg hatten sich gelohnt.

 

Der Riesenkristallfund von 2005 kann im Naturhistorischen Museum in Bern besichtigt werden:

 

http://www.nmbe.ch/entdecken/ausstellungen/dauerausstellung/planggenstock-kristalle

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sensationsfund von 2008

Der Fund von 2005 ermutigte die beiden Strahler, weiterhin am Planggenstock nach Kristallen zu suchen. Nach der Saison 2006 entschloss sich dann Paul von Känel, das Leben etwas ruhiger anzugehen. Seit Frühjahr 2007 arbeitet nun Elio Müller, damals 21 Jahre jung, an der Seite von Franz von Arx.

 

Am 19. September 2008 entdeckten die beiden am Planggenstock eine neue Kristallhöhle, aus welcher sie rund 2,5 Tonnen erlesene Bergkristalle bergen konnten. Bei diesem Fund waren auch Kristalle mit rekordverdächtigen Massen von bis zu 120 cm langen Spitzen dabei.

 

Diese aussergewöhnlichen Kristalle sind ab Juni 2015 auf dem Gotthardpass zu bestaunen. http://www.sasso-sangottardo.ch/kristallwelt